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[Religion] Feiertage - Arushiel - 18.06.2019

Januar Lichterfest


Am Lichterfest werden in den Häusern Kerzen in Bunten Gläsern zur Abendstunde aufgestellt. Das Anzünden des Befanabaumes symbolisiert den ewigen Kreislauf „Aus der Asche steigen wir auf und werden wieder zur Asche. Bei der Messe wird reuigen Sündern Absolution erteilt um ein neues rechtschaffenes Jahr zu beginnen. Zur zwölften Stunde wird der Baum entzündet und ein Feuerwerk entzündet während in den Häusern die Lichter in den Gläsern brennen. Es wird danach noch mit Wein und Honigkuchen gefeiert.  


Februar Fest der Künste 


Der Beginn des Festes ist zum frühen Nachmittag. Dieses Fest ist zur Ehrung der Künste, egal ob Sänger, Maler, Musiker oder Schnitzer. Hier bei wird auch der beste Künstler der Stadt gekürt werden und gilt für Jahr als Meister der Kunst. Nachdem Wettbewerb wird am Abend ein Fest gegen wo man sich mit Masken schmückt und zum Tanz lädt.


März Fest des Heiligen Hadubrandts


An diesen Tag werden Handwerker wie Schreiner, Steinmetze, Baumeister und Schmiede geehrt. Jene die dafür Sorgen, dass wir ein Heim haben. Die Stätten werden gesegnet und vor Ihren Häusern eine kleine Flamme in einer Eisenschale aufgestellt wird. An jenen Tag findet auch eine Armen Verköstigung statt und man gewährt Ihnen Einlass.


April Stadtgründungsfest / Aurorafest


Je nach Region wird direkt vor dem Aufstellen der Baum in einer Prozession mit Musik durchs Dorf getragen. Das Ziel ist zumeist ein zentraler Platz (z. B. Marktplatz) in Dorf bzw. Stadt. Der Aurorabaum bleibt je nach Tradition bis zum Monatsende, mancherorts aber auch bis zum Herbst stehen. Anschließend wird der Baum entweder abgeschmückt und der Stamm für das nächste Jahr eingelagert oder im Rahmen eines Festes umgehauen, wobei das Holz dann meistbietend versteigert oder verlost wird. Ein weiterer Brauch ist das gegenseitige Stehlen des Aurorabaumes benachbarter Dörfer. Deshalb wird dieser in der Nacht vor dem Aufstellen häufig von jungen Männern bewacht. Regional ist das Brauchtum verschieden: In einigen Gegenden muss der Wächter bei der Annäherung von Fremden eine Hand am ungefällten Baum haben. Schaffen es die Diebe drei Spatenstiche am Baum zu setzen, gilt dieser als gestohlen. Anderswo muss der zukünftige Aurorabaum bereits gefällt sein, um ihn stehlen zu können. Die Auslösung gestohlener Bäume erfolgt in der Regel mittels Naturalien. Sofern die Rückgabeverhandlungen erfolgreich waren, wird der Baum meistens in einer feierlichen Prozession von den Dieben zum Eigentümer zurückgebracht. Wenn der Aurorabaum nicht ausgelöst wird, stellen ihn die Diebe oftmals als Trophäe in ihrem Ort auf.

Die Tradition der Liebesaurares ist ebenfalls in etlichen Regionen sehr beliebt. Hierbei 
ist es Brauch, dass die jungen, unverheirateten Männer eines Dorfes vor den Häusern bzw. Fenstern aller unverheirateten Frauen kleine Bäume, sogenannte Auraren (häufig Birken), aufstellen. In einigen Gegenden geschieht dies nur vor dem Haus der Freundin bzw. Angebeteten. Dann sind die Bäume oft mit buntem KreppPapier und einem sogenannten Auroraherz (auf dem der Name der Geliebten oder ein Spruch steht) aus Holz geschmückt.Der Aurorabaum bleibt in der Regel etwa einen Monat lang stehen, bevor ihn derjenige wieder abholt, der ihn auch aufgestellt hat (zumeist mit einer Anerkennung durch die Frau verbunden wie einer Einladung zum Essen etc.).


Mai Fest der Erneuerung 


Einer der höchste Feiertag des Sonnenkultes findet stets im Mai statt, egal, welcher
Wochentag auf dieses Datum fällt. Der heiligen Schrift nach soll der Sonnengott Sol Invictus zu diesem Tage hin die golden glänzende Sonne am ewig schwarzen Himmel erschaffen haben. Mit feurigem Odem soll er dann die Oberfläche der Erde von den titanischen Kreaturen der ewigen Nacht gereinigt haben, was jene ausgerottet oder unter die Erde getrieben hat, wo sie ihr kümmerliches Dasein bis heute fristen müssen. Sol Invictus selbst schuf daraufhin den Menschen nach seinem Abbild, und setzte ihn auf die Erde hernieder, damit diese in den Genuss des Werkes kommen könnten, das ihr Schöpfer für die geschaffen hat. In besonders frommen Kreisen gilt das Fest der Erneuerung als Beginn des Jahres, es werden rituelle Waschungen zur "Erneuerung" des Körpers abgehalten und große Holzfeuer entzündet.Traditionell wird zu diesem Fest auffällige, helle Kleidung getragen, die Menschen beschenken sich mit Abbildern der Sonne, und Feuerspucker treten auf. Natürlich darf ein Gottesdienst zu diesem Tage nicht fehlen, wozu sich auch die kirchlichen Würdenträger in ihrer stolzen Pracht präsentieren. Alle erwarten sie gemeinsam, dass die Sonne aufgeht, und feiern, bis der Abend kommt.


Juni Helyrioswende


Das Helyrioswende hat seinen Ursprung in überlieferten Legende. An diesen Tag wurde Helyrios geboren und wurde damit die sonnenreiche Zeit eingeläutet. Vor dem Sonnenuntergang wird eine feierliche Messe zum Geburtstag Helyrios gefeiert. Laut der Überlieferung soll er die Nacht erhellt haben.

Es werden nach der Messe zu Ehren Helyrios großen Versammlungen an Uferplätzen gefeiert, wobei mitgebrachtes Essen und speziell für diesen Anlass gebrautes Bier verzehrt wurde. Zu Ehren des Helyrios wurde mit dem sogenannten Helyrios Bock angestoßen.Lärmen und Trinken gehörten schon früh zu den Helyrios Feierlichkeiten. Man glaubte daran, dass dies Glück bringt und die schlechten Geister vertreibt. Nach einem alten Glauben fiel die Ernte umso besser aus, je mehr man an Helyrios Bock trank.Das Fest wird u. a. mit Nachtmusik und Tanzveranstaltungen gefeiert. 

Es werden Helyriosfeuer angezündet, riesige Feuer an gut sichtbaren Plätzen, insbesondere an Stränden und auf Lichtungen. Das Haus wird mit vor dem Eingang aufgestellten Birkenzweigen und Blumen dekoriert und Feuerspucker herbeigeholt. Hierzu wird meist zur Mittagsstunde ein Markt aufgestellt und Feuerspucker herbeigeholt.

Die Helyrioswende ist ein beliebter Termin für Hochzeiten.


Juli Das Fest des heiligen Ludwigs


An jenen Tag werden Turniere, im Nahkampf, Fernkampf. Athletik und Geschicklichkeit abgehalten.Der Sieger erhält die Ludwigskrone einen güldenen Kranz, welchen Jahr er ein Jahr behalten darf und als Champion der Stadt gekürt wird.


August  Fortuna Fest


Der Fortuna Tag. An diesem Tag schenkt man sich weißrote, ineinander gedrehte Fäden, die an das Handgelenk gebunden oder an die Kleidung geheftet werden. An die Enden der Fäden werden häufig kleine Quasten oder Püppchen gebunden, die ebenfalls in weiß und rot gehalten ist. Die rote Puppe ist die männliche Puppe und heißt Lucius. Die weiße Puppe ist die weibliche und heißt Livia. Die Fortuna ist ein Glückssymbol und steht gleichzeitig für Gesundheit, Fruchtbarkeit und langes Leben. Gemeinsam wird gewandert bis man einen blühenden Obstbaum sieht. Bei diesem Obstbaum 
getanzt gelacht und feiert bis zum Abend hinein. Danach werden die Fortunabänder an die Obstbäume gehängt.


September Erntedankfest 


Bei der Feier, die meist in einer Kirche, aber regional auch als Prozession veranstaltet wird, werden Feldfrüchte, Getreide und Obst dekorativ aufgestellt. Dazu kommen auch andere als Gaben bezeichnete Produkte von besonderer Naturnähe, wie Mehl, Honig oder Wein.
Kunstvoll gestaltete vier oder sechsbogige Erntekronen sowie Erntegaben, Brot, Eier, Feld und Gartenfrüchte werden bei der Prozession zur Schau gestellt, zur Kirche getragen und gesegnet. Begleitet wird der Umzug oft durch Musiker, aber auch Kinder nehmen daran teil, ebenso Laienprediger, Trachtengruppen und die Bauer bzw. Jägerschaft. Manche Gemeinden veranstalten Erntedank als ein großes Fest, das schon mit dem Frühschoppen eingeleitet wird. Alle Teilnehmer bringen Körbe mit und erbitten die Segnung der Ernte. Es werden die besten Produkte gekürt und gesegnet. Die gesegneten Erntegaben werden dann gemeinsam gekocht und verzehrt.


Ende Oktober / November Der Tag der Toten 


Der Tag der Toten ist keine Trauerveranstaltung, sondern ein farbenprächtiges Volksfest zu Ehren der Toten. Nach dem Volksglauben kehren die Seelen der Verstorbenen an diesen Tagen zu den Familien zurück, um sie zu besuchen. Während der Tage steht das Gedenken an die Verstorbenen im Vordergrund. Die Straßen werden mit Blumen geschmückt, Symbole des Todes und der Vergänglichkeit, Skelette und Schädel in den unterschiedlichsten Ausführungen, stehen in den Schaufenstern, überall sieht man Abbildungen der trauernden Katherina. Bäcker produzieren kurz vor Allerheiligen die lachenden Schädels, Totenschädel aus Zucker, Schokolade oder Marzipan, die die Namen der Toten auf der Stirnseite tragen. Das Brot der Toten,das Totenbrot, ist ein weiteres beliebtes Naschwerk in diesen Tagen.Die Altaris, traditionelle Totenaltäre oder Gabentische in den Wohnungen, zum Teil auch auf öffentlichen Plätzen, sind das Zentrum der Feierlichkeiten. Sie sind mit reichlich Speisen und Getränken, Blumen und persönlichen Erinnerungsgegenständen gedeckt. Die Toten sollen sich nach ihrer langen Reise aus dem Totenfeuer und einige der Gaben wieder mitnehmen. Bilder der Verstorbenen, Kerzen und Weihrauch sollen an gemeinsame Zeiten erinnern. Auf den Straßen herrscht buntes Treiben. Wohnungen und Friedhöfe werden prachtvoll mit Blumen, Kerzen und bunten Todessymbolen aller Art dekoriert. An den Eingangspforten der Häuser werden Laternen aufgehängt. Die leuchtend orangefarbene Blume, oder auch Flos mortis („Blume der Toten“) eine Hortensie wird zusammen mit Ringelblumen und gelben Chrysanthemen als Empfangsteppich und Wegweiser für die Verstorbenen vom Haus bis zum Friedhof ausgelegt, damit diese sicher zum Familienfest finden. Man glaubt, dass Verstorbene die Farben Orange und Gelb am besten erkennen können. Am frühen Abend wird die Ankunft der gestorbenen Kinder erwartet, der kleinen Engel. Nachdem in der Nacht die Seelen der Verstorbenen Erwachsenen ebenfalls im Haus empfangen wurden, findet anschließend der Abschied von den Verstorbenen auf den Friedhöfen statt. Dort werden mitgebrachte Speisen gegessen, es wird getrunken, musiziert und getanzt. Um Mitternacht ist für die Verstorbenen die Zeit gekommen, wieder ins Jenseits zurückzukehren. Das Fest ist zu Ende, bis die Toten im nächsten Jahr zurückkehren.


Dezember Befanafest 


Über die Entstehung dieses nordmarkischen Brauches gibt es verschiedene Legenden. Eine berichtet davon, dass die alte weise Dame Befana Besuch von Ihrer Tochter bekam. Sie luden Befana ein, sie zu begleiten zu Ihrem neuen Hause, diese soll jedoch zu beschäftigt gewesen sein. Sie gab Ihrer ein kleines Sternenlicht mit und sagte Ihr das sie ihr folgen würde. welches Einige Zeit später bereute die Befana diese Entscheidung, da Ihre Tochter Schwanger war. Sie machte sich aufdie Suche nach Ihrem Enkel, aber da das Sternlicht verloschen war konnte sie es nicht finden. In der Hoffnung, dass eines der Kinder Ihr Enkel sei, ritt die Befana von Haus zu Haus und machte den guten Kindern Geschenke. Es wird eine Tanne in jedem Dorf errichtet und in bunten Bändern, Kugeln und Kerzen, da laut der Geschichte Befana aus einem Nadelwalde kam. Um Befana in das Haus zu bitten wird einen Tannenzweig an die Tür gehangen und in den Häusern ein Sternenlicht, ein aus Glasgeformter Stern, angebracht. Der für das Licht in der Dunkelheit steht. Zur späteren Stunde wird dann der Stern an der Spitze der Tanne entzündet damit Befana ihren Enkel finden solle.