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Bug Gedanken eines Wachmanns
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Julian2000
Herr Gierig


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Beitrag #1
Lightbulb  Gedanken eines Wachmanns
Ein neuer Anfang
((Anmerkung: Da mein Char nicht schreiben oder lesen kann sind diese Aufzeichnungen im Rp nicht vorhanden, sondern spiegeln lediglich die Gedanken und Eindrücken des Wachmanns wieder, welche er in den nächsten Tagen sammeln wird))

Nun ist es soweit. Ich werde mich aufmachen in das unbekannte Land. Nie wieder werde ich Vater und Mutter sehen können und trotzdem verspüre ich Vorfreude. Soviel zu entdecken und vielleicht werde ich dort ein glückliche leben führen können. Meine Sachen sind nun alle beisammen. Meinen Speer in der Hand, den Mantel angelegt und den Gürtelstrick festgezogen kann ich mich nun aufmachen, in ein neues Leben, in neue Gefahren und neues Glück. Ich hoffe Sol wird mir beistehen und mich behüten auf meinem Weg. Vater, Mutter ich werde euch stolz machen!
*Gedanken des Wilhelm Schwarzers kurz vor seiner Abreise*


[Bild: 4535953705ecda7b4a518c4cd488de2a.jpg]
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.04.2019, 10:52 von Julian2000.)
06.04.2019, 10:49
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Julian2000
Herr Gierig


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Beitrag #2
RE: Gedanken eines Wachmanns
Die Ankunft
Nun sind wir endlich da. Es war eine lange Schifffahrt aber wir haben sie doch alle gut durchgestanden. Die Menschen hier sind alle recht freundlich, meine neuen Kameraden waren sogar so nett und haben mir den unterschied zwischen Förster und Jäger erklärt. Unglaublich wie viel wissen so ein Nordmann hat. Ansonsten wirken Durak, Bastian und Olaf etwas komisch. Verzichten freiwillig auf ein warmes Bett und gute Unterkunft, besonders bei der Kälte Nachts! Naja Nordmenschen sind wohl sonderbar. Ich verweile erstmal weiterhin im Burgfried, so bin ich nicht weit weg falls mein Herr mich mal brauch. Vielleicht kann ich dem freundlichen Schmiedemeister ab und an bei der Arbeit zusehen, schmieden fand ich schon immer Interesannt. Naja mal schaun was die nächsten Tage so mitsich bringen.



[Bild: 4535953705ecda7b4a518c4cd488de2a.jpg]
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.04.2019, 08:28 von Julian2000.)
07.04.2019, 14:10
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Julian2000
Herr Gierig


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Beitrag #3
RE: Gedanken eines Wachmanns
Seltsame Geschehnisse
((Folgendes ist ein Gedankengang der mehrmals Aktualisiert wird falls sich etwas im Zusammenhang damit ergibt.))
 
Heute ist etwas seltsames passiert. Als Durak, Bastian und ich gerade mit dem alten Mann den ich in der Kirche sprachen, er war sehr nett und gab mir eine Laterne, da sahen wir ein Stück von uns entfernt auf einem Hügel eine Gestalt wandeln. Beim näher kommen erkannten wir eine Art Untoten. Ich weiß nicht was es war oder wieso es da war, aber ich bete das Sol verhindert das jemals wieder so ein Wesen auftaucht! Es schlurfte den Berg entlang und man hörte ständig Knochen Knacken.  Als wir es dann eingriffen wehrte es sich nicht.  Ich durchbohrte den Kopf es Wesens mit dem Speer und Bastian schlug den Hals komplett durch. Durak war nur keine besonders große Hilfe,  da er es nicht mal schaffte die Schulter des Wesens zu erwischen. Naja jeder hat mal Pech.  Die anderen Beiden machen sich nun auf den alten Mann zu holen, hoffen wir mal er weiß was das war. Ich schaue mit etwas ungutem Gefühl in die Zukunft.
Wie ich nun erfahren haben sind diese Wesen bekannt als Versporrte. Sie übertragen wohl eine Sporenkrankheit und sind eine große Gefahr. Der alte Mann hat gesagt sie seien in einem Kloster gesichtet worden und so zogen wir alle los um sie zu bezwingen. Es war ein wirklich harter Kampf und ich hatte schreckliche Angst vor diesen Wesen, die es fast schaffte uns zu überwältigen. Die Nordmänner kämpften gut und der alte Mann ebenso, jedoch merkte ich schnell das die Nordmänner keine Ahnung von geordneten sinnvollen kämpfen haben. Hätte man besser gekämpft wäre Hans nicht fast gestorben. Wir müssen uns auf jedenfalls besser vorbereiten wenn wir das nächste mal weniger knapp gewinnen wollen. Die Krönung war dann zum Schluss das bei unserer Ankunft einige Bürger uns verbrennen wollten, darüber mache ich mir aber einander mal Gedanken.
 


[Bild: 4535953705ecda7b4a518c4cd488de2a.jpg]
10.04.2019, 08:56
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Julian2000
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Beitrag #4
RE: Gedanken eines Wachmanns
Das Alltagsleben in Weidenau:

 

Wir sind nun schon einige Zeit auf dieser Insel und so manche Gefahren haben sich uns schon offenbart. Trotz dessen hat sich das Leben nun etwas normalisiert und jeder geht seinen Tätigkeiten nach. Morgens wenn ich aufstehe höre ich meistens schon Meister Aarenberg bei der Arbeit den Stahlformen. Im Burgfried ist es ansonsten meist sehr leer, da die anderen Wachmänner außerhalb wohnen. Sobald man jedoch morgens den Burgfried verlässt herrscht schon geschäftiges Treiben. Tagelöhner tragen Stämme zu den Baustellen, wo Giso hart schuftet, um neue Gebäude zu errichten. Meister Drachenhaut sieht man meist gegen Mittag schon die ersten Arbeiter veratzten, wenn sie sich irgendwie mal wieder ein Brett gegen den Kopf gehauen haben. Sobald so die Hälfte des Tages vergangen ist öffnet Mila ihr Bierzelt und es füllt sich wie immer rasch. Dort essen und saufen die hart arbeitenden Siedler und es herrscht meistens eine gute ausgelassene Stimmung, wenn man nicht gerade einen Pilz im Essen findet.
Langweillig ist das Leben hier jedenfalls nicht. Man braucht nur mal 10 Minuten irgendwo herrum zu stehen und hört schon den Eselmann Siro untergangsstimmung verbreiten.
Ich bin sehr gespannt was in nächster Zeit geschehen wird. Die Bürger Weidenaus werde ich jedenfalls unter allen umständen versuchen zu schützen, dank der Hilfe mancher werde ich das hoffentlich auch schaffen.


[Bild: 4535953705ecda7b4a518c4cd488de2a.jpg]
09.05.2019, 08:21
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Julian2000
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Beitrag #5
RE: Gedanken eines Wachmanns
Viel ist mal wieder Geschehen…ich komme kaum noch zu ruhigen Momenten, in denen ich verarbeiten kann welches Grauen ich sehen musste. Langsam erfahren immer mehr von dem Wesen was Gratz befreit hat, ich hoffe das ich es nicht nochmal sehen muss. Nachts träume ich von ihm und jeden freien Moment fürchte ich das es kommt um mich dieses mal Wirklich zu töten. Als würde das nicht Reichen greifen uns immer häufiger die Ratten an. Ich habe keinen Schimmer was wir gegen sie tun sollen, der Kampf im Untergrund gegen sie hat schließlich schon mehr als genug Opfer gefordert. Siro, Desmonds Arm und meine halbe Hand. Beran konnte zwar Teile retten, jedoch werde ich meinen kleinen Finger nicht mehr nutzen können und mein Mittelfinger…

Ich stoße langsam an meine Grenzen, besonders nun wo Leonie auch noch einen Teil ihrer Erinnerung verloren hat. Ich wollte sie eigentlich näher kennen lernen und sah sie als Freundin. Jedoch…nun ist alles anders, wäre ich da gewesen hätte ich vielleicht verhindern können das jemand zu schaden kommt, aber ich habe mal wieder verschlafen. Ich muss nun versuchen ihr im Nachhinein helfen, sich wieder an alles zu erinnern, aber jedes mal wenn ich merke wie vergesslich sie ist schmerzt es mich sosehr das ich langsam glaube abstand halten zu müssen. Ich weiß nicht was ich tun und mein einziger Lichtblick ist es das ich doch mittlerweile Menschen gefunden habe denen ich Vertrauen kann.



[Bild: 4535953705ecda7b4a518c4cd488de2a.jpg]
22.05.2019, 12:18
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Julian2000
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Beitrag #6
RE: Gedanken eines Wachmanns
Erlebnisse in der Heimat I:

Er wurde von dem Halten der Kutsche geweckt. Jeder Knochen schmerzte noch von der Reise, die er nun hinter sich gebracht hatte. Schlaf hatte er anfangs nicht gefunden, zu viel hatte er an Versporrte und andere Wesen denken müssen. Irgendwann siegte die Müdigkeit dann und er war eingeschlafen. Langsam streckte sich Wilhelm und zwischen dem vielen Heu dauerte es kurz bis er sein Hab und Gut beisammen hatte, um aufzustehen. Der Bauer, der ihn ein großes Stück mitgenommen hatte, nickte ihm nochmal knapp zu und setzte dann seinen Weg an der Stadt vorbei fort. Wilhelm hingegen ging langsam und immer noch gähnend auf das große Stadttor von Herborn zu. Eine Vielzahl von Menschen hatte sich schon in den frühen Morgenstunden hier gesammelt. Bauern, Jäger, Förster und sogar einige wander Priester standen vor dem Tor. Oben auf den Zinnen standen schon ein paar Armbrustschützen und ein jeder wusste das sobald die Glocke der Kirche zur sechsten Stund schlagen würde, würde man das Tor für sie öffnen. So reihte sich Wilhelm also hinter den schon Anwesenden ein und lehnte sich verschlafen auf seinen Speer. Es kam ihm vor wie eine Ewigkeit, da vernahm er die lauten Glockenschläge und das Scharren von Holz, über Boden. Kaum war das Tor offen traten gut vier Wachmänner ihn Rotschwarzer Kluft heraus. Allesamt mit Speeren bewaffnet fingen sie an die Menschen hereinzulassen und sie zu kontrollieren. Nach gut einer weiteren Stunde hatte Wilhelm sich dann endlich nach vorne gekämpft und trat vor die Wachmänner. Er kannte sie. Zumindest den Wachhabenden Steiner und die zwei älteren Heinz und Thulmann. Die zwei Jüngeren waren ihm noch fremd, aber er war ja auch schon ne Zeit lang weg gewesen. Er musterte Steiner den Mann, in der Wachkluft des Grafen etwas nachdenklich, bis er ihn dann wiedererkannte und laut ausstieß: „Schwarzer!“ Die anderen Wachmänner schauten Wilhelm nun auch etwas genauer an und jene, die ihn kannten schienen ebenso überrascht ihn zu sehen. „Was treibt dich denn hier her?!“ Thulmann kam auf ihn zu und schlug ihm mit etwas Wucht gegen die Schulter. Wilhelm zuckte kurz zusammen, da sein alter Kamerad eine der Wunden traf, die Olaf ihm noch vor seiner Abreise verpasst hatte. „Familien besuch, was sonst.“ Steiner schüttelte nur grinsend den Kopf. „Willkommen zu Hause du alter Sack. Nun mach dich weiter, bevor ich´s mir anders überlege.“ Wilhelm musste bei den Worten nur leicht schmunzeln und stapfte dann etwas schneller durch die Gassen der Stadt.



((wird irgendwann Fortgesetzt))





[Bild: 4535953705ecda7b4a518c4cd488de2a.jpg]
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.10.2019, 16:14 von Julian2000.)
06.07.2019, 13:00
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Julian2000
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Beitrag #7
RE: Gedanken eines Wachmanns
Anmerkung:
Der folgende Text spiegelt Wilhelms Gedanken und Handlungen beim Holzfällen wieder. Handlungen werden Fett angezeigt. Gedanken Kursiv. Es ist zu beachten das Gedanken nie gradlinig verlaufen und das geschriebene daher an manchen Stellen eventuell Viel Spaß beim lesen. 



Langsam bahnt sich die meisterliche Axt ihren Weg in das Holz der Eiche. Holz und Rinde splittert als eine Kerbe in den Baum geschlagen wird. Stark schwitzend wischt sich Wilhelm mit der linken Hand über die Stirn und hinterlässt dort eine Spur aus Holzspänen. Die letzten Tage waren hart für ihn gewesen, zumindest mehr oder weniger. Erst die Verletzung die ihm fast das leben kostete und dann die Sache mit Nymnara. Er schüttelt sich einmal kurz durch ehe er erneut die Axt in den Baum jagt. Wieder splittert das Holz, wenn auch weniger als zuvor. Die Zeiten werden auch immer härter. Diese Insel stellt uns als noch stärkere Gefahren in den Weg. Manchmal frage ich mich ob es nicht besser gewesen wäre, wenn ich nicht diesen weiten Weg auf mich genommen hätte. Erneut ein Fester Schlag. Er stoppt seine Arbeit und stützt sich schwer atmend an dem Baum ab, den er versuchte zu fällen. „Sol…wie macht Abel das nur…das ist erst der Vierte für heute und ich spüre meine Arme kaum noch.“ Er muss doch kurz schmunzeln und schließt die Augen. Nein ich kann und werde nicht aufgeben. Ich habe hier Leute, die ich schützen muss. Abel, Mila und die Kleine. Maria und Anja…Sie alle zählen darauf das die Wache sie schützt und ich darf nicht zu lassen das ihnen etwas passiert. Langsam packt er den Griff der Axt fester und holt aus. In einem kräftigen Schlag haut er die Axt wieder in den Baum. Die Kerbe wird so immer größer. Schlag auf Schlag folgt.  Wenn doch nur alle zusammen halten würden…wir könnten die Gefahren der Insel deutlich besser bestehen. Ich habe damals selbst zu viel unrecht getan an den Nords…warum müssen die anderen nun denselben Fehler machen? Wir brauchen sie doch ebenso wie sie uns brauchen. Ein weiterer kräftiger Schlag und der Baum erzittert etwas. Die Kerbe ist derweil deutlich gewachsen und er legt einen Keil in diese. All jene die unsere Gemeinschaft gefährden machen es uns nur schwerer. Es schmerzt mich so sehr zu sehen wie Menschen, die mir etwas bedeuten das gefährden was ich beschützen muss. Er hält kurz inne und schaut auf die Axt in seiner Hand, während ein Tropfen Schweiß nach dem anderen zu Boden fällt. Er atmet einmal tief ein und aus ehe er wieder aufsieht. Nein Nara hat sich entschieden so zu handeln. Ich habe ihr genug Chancen geben, ich darf nicht schwach werden. Er legt beide Hände an den Stamm und beginnt mit aller Kraft zu drücken. Sol sei Dank gibt es Leute, von denen ich weiß, dass sie versuchen die Gemeinschaft zusammen zu halten. Mit einem Knacksen beginnt der Baum nun zu Boden zu Krachen.

Wilhelm atmet schwer durch und setzt sich zu Boden. Sein Blick wandert auf den See herüber zu dem Haus der Wayands. Nachdenklich fährt er sich durch den vom Schweiß und Spänen benetzten Bart. Ich muss einfach mehr unter die Leute gehen das wird mich auf andere Gedanken bringen. Cortez scheint ja gerne Trinken zu gehen und Alkohol löst doch bekanntlich alle Probleme. Ich werde mich mehr mit ihm auseinander setzten. Kameradschaft hat sowie so zu lange gelitten in der Wache. Er öffnet seine Flasche Rum und trinkt einen kleinen Schluck ehe er sie wieder in die Tasche steckt. Langsam schaut er hinauf in die Sonne, welche grade ihr Mittagshoch hat. Bitte steh mir bei Invictus. Du musst mir die Kraft geben weiterhin Leben zu schützen. Mit deinem Segen und mit jenen die mir im Kampf beistehen werden ich für diese Siedlung alles geben können. Zumindest hoffe ich das. Er befestigt die Axt an seinem Ledergurt und erhebt sich langsam. „So Willi, zeit den Stamm heim zu bringen.“


[Bild: 4535953705ecda7b4a518c4cd488de2a.jpg]
13.10.2019, 16:41
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