Vestria - Forum IC-Bereich Codex Leandria Die Chroniken Vestrias [Information] Persönlichkeiten in der Welt von Vestria Hallo, Gast! (AnmeldenRegistrieren)
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Information Persönlichkeiten in der Welt von Vestria
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Schnitzel
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Persönlichkeiten in der Welt von Vestria
Jede Welt ist geprägt von Personen, die gutes oder schlechtes vollbracht haben, die sich als heroische Krieger einen Namen gemacht haben, als Paladine des Herrn für den Glauben arbeiteten und kämpften, sich durch ihre Schandtaten in das Gedächtnis einbrannten, als Staatsführer in die Geschichte eingingen oder Erfindungen hervorbrachten, die die Welt veränderten.

Ihre Namen und Taten sollen hier aufgelistet sein, geordnet nach der Zeit ihres Wirkens, die immernoch andauern kann, und ihrer Herkunft. Auch wichtige NPC's finden hier Einzug, sofern sie relevant für das Rollenspiel sind. Die Informationen können grundlegend jedem Charakter bekannt sein. Die Liste wird immer wieder erweitert. Derzeit schreiben wir im Rollenspiel das Jahr 206.


Die kaiserliche Kolonie Vestria

Zitat:Heinrich von Oxfurt
22.10.153 - Heute

Heinrich von Oxfurt, der Graf zu Weidenau auf der ersten Kolonie Vestrias, ist als Hühne bekannt, und soll den Erzählungen nach ein gerechter, wie auch ehrbarer Mann sein, der nur das beste für seine Untertanen will. Er wurde vom Kaiser selbst zur Wiedererrichtung der Kolonien in den neuen Landen bestimmt, eine gefährliche wie auch prestigeträchtige Aufgabe. Aushänge seines Unterfangens sind im gesamten Reich zu finden.

Es ist zudem bekannt, dass Heinrich von Oxfurt ein leidenschaftlicher Sammler von Reliquien ist, unter anderem soll ihm der Kopf eines Drachen gehören, den einst der heilige Georg erschlagen hatte. 


Zitat: Astrid von Oxfurt, geborene Thuridsdottir
07.12.160 - Heute

Astrid von Oxfurt, das angetraute Weib des Grafen Heinrich von Oxfurt, stammt ursprünglich aus der Nordermark. Bei ihrer Vermählung mit dem namhaften Heinrich von Oxfurt gab ihr Vater als Mitgift  für seine Tochter angeblich seinen eigenen Streithammer, der nun von ihren Mann getragen wird. 

Astrid ist als bekennende Nord bekannt, was auch dazu führt, dass der Graf Nords in seiner Kolonie duldet, die Heirat des Ehepaars fußte bekanntermaßen wirklich auf Liebe, brachte jedoch auch praktisches mit sich. Zwischen der Grafschaft von Oxfurt und der Grafschaft von Thuridsdottir wurde ein Handelsabkommen beschlossen, das beiden Seiten großen Gewinn bringt.


Die kaiserliche Provinz der Herzlande

Zitat: Kaiser Cadorian IV von Silvarsteed
01.01.150 - Heute

Kaiser Cadorian IV, König der Herzlande, Hüter des Reiches, geweihter Herrscher der Kirche, Bewacher der Reichsrepublik zu Aarkem, Markgraf zu Silvarsteed, Herr von Cadorsburg und erster Ritter des Reiches, ist der derzeitige, gottgewollte Kaiser des heiligen leandrischen Reiches und der wohl mächtigste Mann Leandriens.

Er ist bekannt als ein Herrscher, der so rücksichtslos ist wie er auch gerecht ist, seine Weitsicht ist allgemein hoch angesehen, und da er sich den Kaiserthron wie auch viele seiner Vorfahren durch den Kampf um die Herzlande gesichert hat, soll er zudem einen guten Heerführer darstellen.

Cadorian kam, sofern man dem Glauben schenken darf, als Sohn der Adelheid von Silvarsteed und ihres Ehemannes Cadorian III. von Silvarsteed, dem vorherigen Kaiser, am ersten Tag des Jahres 150 in Cadorsburg zur Welt, und wurde schon früh mit der höfischen Etikette vertraut gemacht, im Alter von 9 Jahren begann seine Ausbildung zum Ritter, im Alter von 21 Jahren erlangte er eben diese Ritterwürde. 

Als im Jahre 183 sein Vater verstarb, trat Cadorian IV sein Erbe als Kaiser an, nachdem er von den Fürsten des Reiches die benötigte Unterstützung erhielt, einige rebellische Kräfte, die lieber Max von Zweiweg auf dem Kaiserthron sehen wollten, führten allerdings dazu, dass er seine Herrschaft erst im Jahre 185 nach den "Einigungskriegen" antreten konnte. Die Einigungskriege bestanden aus mehreren kleinen Konflikten, auf denen sich Grafschaften mal auf die eine, und mal auf die andere Seite schlugen, und Cadorian IV sich erst allerlei diplomatischer Mittel, bis hin zum Kriege und Intrigen, bedienen musste, um sich den Thron zu sichern.

Er gewann  dreimal im Turnier, einmal im Jungritterturnier von 172 auf dem Rotzenfeld, einmal beim Ritterturnier zu Greifswald im Jahre 187 und einmal beim Buhurt von Siebenbürgen im Jahre 202, insgesamt starben im Turnier gegen ihn 2 Mannen.

Bekannt ist Cadorian IV zudem für seine ausgefallene Standarte in Blau und Gold, die anstatt eines glatten Banners eher mit goldenen Fäden bestickt ist, die im Winde auch aus der Entfernung gut erkennbar ist.

Die kaiserliche Provinz  Ceuth

Die kaiserliche Provinz Karinth

Die kaiserliche Mark Nordermark

Die kaiserliche Mark Siwerberjen / Siebenbürgen

Zitat:Martin von Silberlauf, der irre Fürst
20.08.111 - Heute

Martin von Silberlauf, nunmehr bekannt als der irre Fürst, ist bereits viel zu alt, um noch gesund und munter unter den lebenden zu wandeln, jedoch scheint nichts diesen alten Mann zu ermüden.

Über seine Eltern ist nichts weiter bekannt, als dass sie ebenfalls zur Familie "Von Silberlauf" gehörten, und überhaupt sind alle gesicherten Fakten über den irren Fürsten mehr als dünn gestreut, da er erfolgreich versucht hat jegliches Wissen um seine Person zu vernichten, sodass er sich nur in Gerüchte hüllen kann.

Gesichert ist nur, dass der Irre Fürst vor nunmehr 50 Jahren gegen das Haus von Siebenbürgen rebellierte und sich selbst zum Herrscher der sumpfigen Mark ausrief, bei seinem anschließenden Feldzug gegen alle, die sich ihm in den Weg stellten, soll sich das allgegenwärtige Moor der Provinz rot gefärbt haben, und nie dagewesene Schrecken haben angeblich das Licht der Welt erblickt. 

Bevor der irre Fürst allerdings die ganze Provinz unterwerfen konnte, kam Kaiser Cadorian IV selbst den Siebenbürgenern zur Hilfe, und drängte den irren Fürsten immer weiter zurück. Heute hält er nur noch einen kleinen Streifen Land an den Ecken der Mark, wo sich die dunkelsten Mächte versammelt haben sollen. Nicht zuletzt durch das Auftreten des Kaisers selbst strauchelte der irre Fürst wohl in seinen Plänen, seit diesem Vergeltungszug des Kaisers im Jahre 190 hält sich der irre Fürst bedeckt. In Folge seiner Rebellion wurden dem irren Fürsten alle Titel aberkannt.

Was der irre Fürst auf seinem Feldzug gegen die Menschlichkeit allerdings über Siebenbürgen brachte ist bis heute spürbar.
Ganze Landstriche sind korrumpiert, Pflanzen wachsen eigenartigen, in der Nacht sind leuchtende Farben im Dunkel zu sehen, Ernten verfaulen, und Bewohner von befreiten Ländereien erzählen voller Schrecken von Kreaturen, die sie gesehen haben wollen. Kleriker, die sich diesem Probleme annehmen schweigen oft darüber, was sie in den ehemaligen Ländereien des irren Fürsten gesehen haben, manche zweifeln sogar an der Kraft ihres Glaubens.


Zitat:Horst Dornbräu
04.08.159 - Heute

Der "Siebenbürgener Dornbrand" ist ein beliebter Weinbrand in Siwerberjen, und wohl der einzige Grund, weshalb Horst Dornbräu über die Grenzen seines Heimatdorfes Fluchsfeld bekannt ist. 

Der alte Braumeister, der die Brennerei schon in vierter Generation betreibt, keltert die Dornen des beheimateten Graubusches zu einer Spezialität, die anschließend gebrannt und in Kirschfässern gelagert wird. Der so entstandene Weinbrand wird danach mit einigen geheimen Gewürzen versetzt und zuletzt über alle Wege in die Häuser des Kaiserreiches geliefert. 

Besonders in adeligen Kreisen erfreut sich dieses doch sehr ungewöhnliche Getränk des Rufes, eine Spezialität zu sein, die man mindestens mal probiert haben muss, und auch die Bürgerlichen kommen immer wieder mal in den Genuss einzelner Flaschen.

Fluchsfeld selbst soll ein netter, offener Herr sein, der sich schon der Ausbildung zahlreicher Braumeister gewidmet hat - Das große Geheimnis um seinen Weinbrand, das kennt aber niemand außer seine Söhne.


Zitat:Hauptmann Martin
28.07.173 - Heute

Hauptmann Martin, ein bürgerlicher aus dem Dorf Bortdorf, führte im Jahre 195 im jungen Alter von 22 Jahren einen Trupp an Kundschaftern gegen den Irren Fürsten, dem sich mit der Zeit immer mehr Abenteurer und Paladine, Reichsritter und versprengte Soldaten anschlossen, bis er eine Streitmacht von mehr als 255 Männern mit dem dazugehörigen Tross durch die tiefen Sümpfe führte, die immer wieder einzelne Gefechte gegen die Mannen des Irren Fürsten führte.

Der Trupp lebte oft aus dem Land heraus und plünderte eroberte Siedlungen auf das Letzte, weshalb das Ansehen des Hauptmannes eher zweiseitig sind. Einige sagen, er hat den "Befreiten" noch das letzte Hemd ausgezogen, andere sagen, dass dies ein nötiges Übel war, um Siwerberjen von dem Dunklen zu befreien. 

Jetzt, nach knapp 10 Jahren der Kampagne, zieht Hauptmann Martin immer noch mit seinen Mannen gegen den Irren Fürsten, diejenigen, die ihm gegenüberstehen fürchten die kampferprobten Veteranen dieses Sammelsuriums von Waffenkundigen, und diejenigen, die ihre Befreiung vom Irren Fürsten erwarten können, verstecken meist schon ihre Vorräte vor der Bande..


Die kaiserliche Republik Aarkem

Zitat:Willhelm zu Hohenmühlen
12.06.157 - Heute

Willhelm zu Hohenmühlen, aus dem bürgerlichen Hause zu Hohenmühlen, ist der derzeitige Vorstand der kaiserlichen Republik Aarkem, und damit direkt untergebener des Kaisers selbst.

Schon seit zwei Jahrzehnten führt er die Geschicke der Republik, bekanntermaßen wohnt er im "roten Haus", dem Rathaus der Stadt Aarkem, von wo aus er dem Tagesgeschäft der Republik nachkommt. Bekannt ist er für seine herausragenden Fähigkeiten auf dem mathematischen Gebiet und seinem feinen Gespür für die Wirtschaft, was nicht zuletzt zur Wahl seiner Person durch die Mächtigen in Aarkem beitrug. 

Seine Markenzeichen sind sein tiefblauer Mantel mit bronzener Spange, ein weiter, mit Krempen verzierter Hut und ein Gehstock aus Schwarzeiche, was dem reichen bürgerlichen eine fast schon adelig anmutende Präsenz verschafft. Dieses Auftreten hat allerdings auch Folgen, denn die meisten Angehören des Kleinadels verachten diesen Emporkömmling des Bürgertums und setzen alles daran ihn von seinem hohen Ross zu werfen, auch sind sie der Grund dafür, dass seine Familie bisher nicht in den Adelsstand gehoben wurde. 

Geld, so sagen sie, sei nichts, was edles Geblüt hervorbringen würde.


Nordgard & Nordische Figuren

Zitat:Carl Ulrolsson
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Es ist nicht genau bekannt, von wann bis wann Carl Ulrolsson gelebt hat, doch ist er als eine der heldenhaftesten Figuren der Nordermark, Vestrias und den nördlichen Landen bekannt. 
Einst Sol Carl Ulrolsson auf einer Schiffsreise zum Thing von Thule vom Kurs abgekommen sein, als ihn Hmith, der nordische Verursacher alles Bösen, Ulrolssons Langboot mit seinen Tentakelarmen hinaus aufs Meer schleudern wollte, der Nordmann setzte jedoch die Segel um Himth zu rammen, der daraufhin in die Tiefe fiel. 

Das beschädigte Langboot war nun aber nicht mehr nutzbar, und so trieb Carl mit seinen Gefolgsleuten für Wochen auf dem Meer, bis ihr Schiff endlich an Land gespült wurde. Als wohl erste Leandrier betraten sie Vestria, eine Insel vor dem gleichnamigen, bis dahin unbekannten Kontinent.

 Ulrolsson reparierte das Schiff, segelte wieder heim und berichtete von seiner Entdeckung, woraufhin die Nords damit begangen Vestria zu besiedeln, noch heute zeugen zahlreiche Bauten auf genannter Insel von dem Wirken seiner Landsleute. 

Ulrolssons steter Begleiter war Karl der Kleine, mit dem er auch zur Jagd nach dem legendären weißen Mammut aufbrach und diesem seine Stoßzähne abring. Aus einem soll sein Speer gefertigt gewesen sein, aus dem anderen die Gallionsfigur seines Langbootes. 

Ulrolsson starb unter unbekannten Umständen im hohen Alter, Zeit seines Lebens soll er  ein großartiger Kämpfer mit Axt und Speer gewesen sein, einmal soll er letzteren über eine Entfernung von 25 Metern in das Herz eines laufenden Hirsches versenkt haben, der noch auf diesem Speer über dem Feuer geröstet wurde.

Zitat:Karl der Kleine
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Karl der Kleine soll um die Wende er letzten Ära, also vor etwa 200 Jahren gelebt haben, und war der stete Begleiter des Carl Ulrolsson. Seinen Namen verdankte Karl nicht etwa seiner Größe, sondern seinem ewigen Platz als "zweiter" neben Carl Ulrolsson, dem Großen. 

Karl soll ein herausragender Navigator gewesen sein, der Langschiffe steuerte wie kein zweiter, zudem war er der wohl bekannteste Frauenheld der nordischen Geschichte mit 69 bestätigten Kindern, der jedoch keine Frau gegen ihren Willen nahm wie es bei manchen Raubfahrten an den Küsten Gang und Gebe ist. Diese Zahl wird gerne noch erhöht wiedergegeben, was vielleicht auch die Wahrheit ist, und nicht wenige Nords behaupten auf seine Linie zurückzugehen. Nennt ein Nord das Geschlechtsteil des Mannes als "Kleinen", ist dies wohl keineswegs beleidigend gemeint, sondern vielmehr eine Bezeugung der Manneskraft.

Gemeinsam mit Ulrolsson soll Karl die Insel Vestria entdeckt haben, zudem war er den Sagen nach derjenige, der das Langschiff furchtlos gegen Himth steuerte, als dieser den größten aller Nords in die Fluten werfen wollte, noch heute tragen gute Kapitäne der Nords den Beinamen "Karl". 

Das Königreich Soleillant 

Zitat:Ludwig von Cortèz
28.06.129 - Heute

Ludwig von Cortèz ist ein alter protziger Graf mit hohem Stellenwert im Adel des Königreiches Soleillant. Durch seine Investitionen in das Wissen konnte er sich ein gewaltiges Vermögen aufbauen, welches er nur mit Bedacht in andere Felder investiert. Sieht er den Fortschritt so befürwortet und unterstützt er ihn. Erweist sich dieser dann doch eher als Zeit und vor allem Geldverschwendung, dann möchte er Köpfe rollen sehen. 

Im Jahre 176 ließ er eine eigene kleine Lehranstalt errichten. Der Adel Soleillants hatte großes Interesse an dieser Lehranstalt und schon wurde sie so groß, dass eine der ersten Universitäten daraus entstanden ist. Für die einen war es eine Stätte des Wissens, für die anderen ein Statussymbol. Hatte man Geld oder war hoch angesehen musste das eigene Kind ob es wollte oder nicht die Universität der Grafschaft von Cortèz besuchen. Strenge Lehrmethoden und langer Unterricht standen an der Tagesordnung.

Ludwig von Cortèz ist mit seinen 77 Jahren ein alter Mann und in seinem Leben hat er nie geheiratet oder das Geschenk eines Sohnes erhalten. So ist seine Nachfolge fraglich und viele Adelsfamilien senden ihre jungen Töchter mit Blick auf das Vermögen der Grafschaft von Cortèz zum Grafen, damit sie um seine Hand anhalten können.
[Bild: LP6xC5Z.png]

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.08.2019, 17:56 von Schnitzel.)
01.08.2019, 14:39
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