Vestria - Forum IC-Bereich Tagebücher Notizen einer Flamme Hallo, Gast! (AnmeldenRegistrieren)
Neue Beiträge ansehen | Heutige Beiträge ansehen

Notizen einer Flamme
Verfasser Nachricht
Arushiel
Red Priestress in Concert


Beiträge: 138
Registriert seit: Mar 2017
Minecraft: Arushiel
Bekannt als: Revi Manenlind
Beitrag #1
Notizen einer Flamme
I. Die Ankunft

Zitat:Nach der langen Flucht und einer Reise über das Meer komme ich endlich in der Fremde die meine Heimat werden sollte an. Weidenau ein kleines Nest auf den Ausläufern eines Fluss. Mehr als Ruinen sind hier nicht. Der Wachhabende hielt eine Ansprache welche Gesetze gelten. Man versuchte die Menschen zu ermutigen, neu zubeginnen. Gefühle die mir seither fremd sind ich hing meinen Gedanken wohl mehr nach als dem zulauschen. Bis die Meister aufgerufen wurden, ich hätte mir diesen Antrittsbesuch bei seiner Erlaucht sparen können. Ich erfuhr das ich keinerlei Hilfe erhielte sondern mir irgendwie alles selbst aufbauen musste während andere Meister Hilfe bekamen. Wir erhielten alle Zelte und eine Gulde von seiner Erlaucht. Ich suchte mir eine noch recht intakte Ruine und spannte die Planen darüber. Das treiben ist wirr, all die fremden Gesichter. Es ist alles sehr belastend. Während alle sowas etwas wie Begeisterung zeigten fühlte ich einfach nichts. Ich unterhielt mich mit den Kirchenleuten. Vor allem Vater Wilhelm unterstütze mich und hatte etwas beruhigendes an sich. Er redete nicht einfach wirres Zeug sondern war sehr klar in seinen Worten, aber wahr ich es? Ich half den Kult sich einzurichten und kümmerte mich um Vater Ranninger. So vergingen die ersten Tage ohne wirklich einen Auftrag. An manchen Tagen starrte ich einfach vor mich hin. Der Baumeisterlehrling schenkte mir immer ein Lächeln und auch mit Mila freundete ich mich an. Sie wunderte sich das ich noch nie Barfuß gelaufen war. Sie nahm meine Hand und ermutigte mich dazu welch Geduld Sie mit mir hat, bis heute ist das so das sie mich zu Dingen ermutigt zu denen ich wohl kaum genug Selbstvertrauen hätte. Für alle anderen schien ich unsichtbar was mich aber nicht wesentlich stört, nein ich war ganz dankbar darum.

II. Der Sturm auf das Kloster

Zitat:Nach dem die ersten Tage ohne große Aufregungen, erhielten wir die Nachricht das man ein Kloster fand welches aber von eigenartigen Kreaturen befallen war. Sie hatten noch menschliche Züge vielleicht waren sie ja mal welche aber ein Pilzart scheint sie getötet und verändert zu haben. Vater Ranninger teilte uns mit, dass das Kloster von den Kreaturen des Namenlosen durch die Flamme Sols gereinigt werden muss. Viel wusste ich bisher nicht darüber muss ich gestehen aber das wesentliche lernte ich schnell den ich hatte ja eh kaum etwas zu tun. Eines Tages brachen wir auf um dieses Kloster aufzusuchen, welches auf einer Hügelkette lag. Es war majestätisch und es strahlte für mich eines aus, Ruhe. Viel hatte ich in den Jahren zuvor erlebt als ich diesen Stadttrubel ohne Anstrengung hätte hinnehmen können. Wir standen dort und selbst die Nordgläubigen standen an unserer Seite etwas, was ich Ihnen nie vergessen würde. Sie waren aus dem gleichen Volk wie meine Mutter die am Kindsbett starb. *ein Tintenfleck ist zu sehen* Ich lernte in der Kindheit mir den Umgang mit den Bogen, was sich hier für mich von Vorteil erweisen sollte. Ein Kampf entbrannte als die eigenartigen Kreaturen auf uns zu gingen?! Gingen war wohl das falsche Wort, eher schlurften aber dennoch recht zügig. Als wir zurückkehrten stand dort dieser unhöfliche Thoram Goldblut ein seltsamer kauziger Mensch, aber an ihn sollte ich noch die untiefen und verabscheuungswürdigen Aspekte eines Menschen kennen lernen. Vater Wilhelm wurde dabei versport, so nannte es Vater Ranninger. Goldblut wollte ihn sogar verbrennen dieser Verrückte. Er betete mit Vater Wilhelm und er sagte mir ihn ginge es bald besser. Heilte er ihn etwa? Was konnte dieser Mann noch? Ich kümmerte mich um ihn. Das Kloster war befreit. Eines Abends kam Vater Ranninger kam zu mir eines Abends und bedankte sich für meine Hilfe. Dank an mich? Ich fühlte mich nicht sonderlich wohl dabei es war befremdlich. Er fragte mich ob ich als Leihe der Kirche dienen möchte. Ich willigte ein da ich ja sah wozu dieser Mann imstande war. Vielleicht bin ich es ja auch eines Tages. 

III. Die Stellvertreter


Zitat: Ich wurde in den Kult aufgenommen, als Novizin. Diese Zeit der Ruhe und der Abgeschiedenheit tat meinem Geist gut und er erholte sich. Doch Vater Ranninger war erkrankt, ich kümmerte mich so gut es ging mit ihm. Mit derzeit kamen auch die Bürger zu uns zum Kloster und wollten Vater Ranninger sprechen. Da er sich dem nicht annehmen konnte übernahm ich und Vater Wilhelm diese Aufgabe. Durch einen Streit mit diesen aufgeblasenen Goldblut mieden die Bürger Vater Wilhelm und wandten sich mehr an mich. Anfangs war das sehr irritierend und ich musste eine Maske aufsetzen, um Ihnen nicht zu zeigen das sie mich überforderten oder ich am liebsten weglaufen wollte. Ich setzte ein Lächeln auf und tat was man von einer Priesterin erwartete. Mit der Zeit lernte ich mich wie andere Menschen zu Verhalten und begann sie zu verstehen und gelangte zu dem Wunsch den Menschen helfen zu wollen. Mit derzeit lernte ich ein paar Menschen näher kennen. Bei Giso Wayand der inzwischen Geselle war fühlte mich stets wohl, er ist ein ruhiger Mensch. Ich lernte im beim Wiederaufbau der Kirche kennen. Die Menschen halfen das mein innerliches Eis brach und ließ mich auf Sie ein. Leider erlebte ich nicht nur positives den dieser Goldblut begann nun auch mich zu beleidigen und anzugreifen, dass war ich nicht gewohnt und es fühlte sich unwohl an. Ich hatte einige Tage zuvor Mila auf den Mund geküsst was in Castella nichts eigenartiges war sondern ein Zeichen der Zuneigung. Zu dem meinte er das ich mich gegen die Aussage von Halvor Blutaxt nackt sehe ich besser aus anders reagieren sollte als nur mit einem "Danke für das Kompliment". Es war ja nicht so das ich recht zierlich bin und der Mann ein Riese war mit Händen wie Schaufeln und mich schlimme Erinnerungen ereilten. Ich hatte Angst und wollte lediglich keinen Streit vor den Zaun brechen. Aber was wäre besser gewesen zu flüchten? Er beleidigte mich als Dirne und ich weiß nicht warum begann er den Gefühl der Macht über andere zu erliegen. Er griff erst nach scharfen Worten und dann zu Gewalt, was darin gipfelte das er den Wachhabenden Angriff. Ein schwerer Fehler! Welcher zu meiner Ansicht führt, dass irgendwann alles zurück kommt und mich zufrieden stimmte, als ich sah wie er für seine Taten bestraft wurde. Er hatte lange genug die Bürger, Freunde und auch uns terrorisiert. Ihm wurden Finger von den Händen getrennt und endlich kehrte die gewünschte Ruhe ein. 

IV. Die Erkundung und das Vergessen

Zitat:Eines Tages kam Bastian auf uns zu das er einen Ort aufsuchen möchte, ob wir ihn begleiten können. Bastian ist ein guter Freund bis heute. Er zeigte mir viel über die Kultur meiner Mutter und dafür bin ich ihn dankbar. Wir trafen uns in der Stadt. Vater Wilhelm, Bastian und Kaetlin wanderten eine Weile und fanden ein verfallene Ruine aus Sandstein.
 Wir irrten eine Weile durch diese Labyrinth als wir mir bekannte Geräusche vernahm, die Versporten. Erneut kam es zum Kampf nur diesmal schlug der Versporte mit unglaublicher Kraft gegen meinen Kopf zwei mal Schlug er gegen den Kampf. Ich konnte mich gerade noch so auf den Beinen halten als schließlich zusammen sank. Mein Kopf er schmerzte aber in mir fühlte es sich wieder dumpf an. Diese Leere und es war als Kratzen Krallen an der Innenseite meines Schädels, wenn ich mich erinnerte. Aber wollte ich mich an manches erinnern? Erinnere ich mich denn überhaupt wieder an alles? Ich hörte immer wieder Fragen auf die ich keine Antwort hatte. Es quälte mich und riss mich immer wieder zu Boden. Nach einiger Zeit stumpfte wieder alles ab wie einst und kaum etwas bewegte oder berührte mich gar. Ich sprach weniger. So muss ich sogar voller Scham sagen, dass mich Vater Wilhelm Schicksal der deutlich schwerer war nicht berührte, obwohl mir dieser Mann doch am Herzen lag. Eine gewisse Gleichgültigkeit legte sich über alles. Giso war es der mich bei sich aufnahm, als ich verletzt war und nicht in das Kloster zurückkehren konnte. Er war so verständnisvoll und hatte diese ruhige sanfte Art. Durch ihn begann ich wieder mehr zusprechen und manchmal saßen wir nur auf den Balkon und sprachen miteinander. Ich bin dankbar.

*eine Zeichnung ist auf der Nächsten Seite zu erkennen*

[Bild: N0ct6um.png]

6. Die Seuche

Zitat:In meinen Kopf kehrte doch endlich wieder etwas Ruhe ein. So verging eine eigentlich ruhige Zeit. Doch dann erhielt ich die Information das eine Seuche in der Stadt grassierte und einige sich bereits ansteckten. Wie schlimm die Epedemie war und welche Auswirkungen sie hatte konnte niemand wirklich sagen. Diana kam uns im Kloster besuchen und wirklich gut sah Sie nicht aus und fühlte Ihre Stirn und die glühte fast schon. Ich hatte zuvor Ihre die Hand zur Begrüßung gegeben hatte ich mich angesteckt? Ich brachte sie dann zum Seuchenlager, wenn man das ein Lager nennen konnte. Es gab nichts keine Nahrung, keine Zelte, Betten, Waschmöglichkeiten noch eine Kochstelle. Ich wusste nicht war ich bereits angesteckt oder nicht? Es war egal ich musste den Menschen helfen. Einige meiner Freunde waren dort Abel, Diana und Flavia. Ich holte Zelte, Schlafsäcke, Nahrung, einen Kessel so wie einen Waschkessel. Ich erkundigte mich nach den Symptomen. Sie hatten Durchfall und Fieber. Ich kochte Ihnen einen Tee aus Blutwurz, Kamille und Pfefferminz, sowie gab ich Ihnen geriebenen Apfel. Dies linderte die Symptome. Doch wie würde es weiter gehen? Am folgenden Tag erkrankte ich selbst was zu erwarten war. Dennoch machte mir das Fieber meinen Geist zu schaffen. Alpträume aus meiner Vergangenheit kamen zurück und mein Geist spielte mir so manchen Streich. Mein Körper schmerzte und ich konnte mich kaum rühren. Die Angst kehrte zurück einst wie in der Gruft... diese Gruft vergesse ich je einen einzelnen Stein oder den rostenden Nagel die an der Halterung an der vierten Säule links war? Ob sie breits runtergefallen war? Es ist so schwer damit umzugehen, doch sah ich die Kranken die litten also raffte ich mich auf um weiter zu machen. Welch Glück nach drei Tagen waren die ersten bereits wieder genesen. Nach und nach wurden es weniger. Am Schluss war nur noch Flavia und ich dort. Mein liebe Flavia... Nun es begann eine enge Freundschaft mit ihr. Sie war manchmal mehr Mann als die meisten Männer auf der Insel hatte aber auch Ihre weichen und zarten Seiten. Sie hatte ihre Überzeugungen und für die stand sie ein. Er schöpft und immer noch angekratzt von den Alpträumen kehrte ich ins Kloster zurück um mich geistig so wie körperlich zu erholen. Schlaflose Nächte quälten mich die folgenden Nächte. Diese Erinnerungen...

[Bild: BiOKnEL.gif]

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.08.2019, 14:00 von Arushiel.)
21.08.2019, 12:18
Suchen Zitieren
Arushiel
Red Priestress in Concert


Beiträge: 138
Registriert seit: Mar 2017
Minecraft: Arushiel
Bekannt als: Revi Manenlind
Beitrag #2
RE: Notizen einer Flamme
Teil IV. hinzugefügt.

[Bild: BiOKnEL.gif]

21.08.2019, 16:30
Suchen Zitieren
Arushiel
Red Priestress in Concert


Beiträge: 138
Registriert seit: Mar 2017
Minecraft: Arushiel
Bekannt als: Revi Manenlind
Beitrag #3
RE: Notizen einer Flamme
Teil VI. hinzugefügt

[Bild: BiOKnEL.gif]

22.08.2019, 17:14
Suchen Zitieren




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste