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Die Bande der Friedensbringer & Die Stadt Hohenberg
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Thonar
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Die Bande der Friedensbringer & Die Stadt Hohenberg
Die Bande der Friedensbringer
Die Bande der Friedensbringer ist ein Söldnertrupp, dessen Hauptaufgabe der Schutz der Handelsstraßen und Karawanen ist. In den Randgebieten des Reiches werden sie oft von Adeligen zum Eintreiben der Steuern angeworben, ebenso wie sie in Hohenberg für den Schutz der kaiserlichen Schätze zuständig sind.
 
Gründung
Der Trupp wurde von einer Gruppe bestehend aus fünf verarmten, herrenlosen Rittern gegründet, welche versuchten, durch den Schutz von wohlhabenden Händlern ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Durch ihre Erfahrung wurden sie den einfachen Söldnern meist vorgezogen und ihr Trupp wuchs recht schnell an, da sich weitere Mitglieder ihrem Trupp anschlossen. Allmälich wuchs auch ihr Ruf, und mit steigender Bekanntheit wurden die Kaiserlichen auf sie aufmerksam.

Schon bald bewährten sich die Friedensbringer und gewannen die Gunst der Kaiserlichen sowie den Wohlwollen des Klerus, der ihnen seinen Segen zusprach. Von nun an expandierte der Trupp in allen Provinzen des Reichs und half auch beim Bau der Stadt Hohenberg mit, wo sie ihren Hauptsitz einrichteten. Zum Momentanen Zeitpunkt besteht der Trupp aus rund 3000 Kriegern, 60 Rittern und 7 Komturen von denen einer den Hochmeister stellt.
 
Aufbau
Der Trupp ist recht einfach aufgebaut. An oberster Stelle steht der Hochmeister als Führer des gesamten Trupps. Ihm unterstehen die Komturen, welche die einzelnen Komtureien leiten und allesamt hochangesehene Ritter darstellen. Die Ritter der Taube sind die kampferpropten Mitglieder der Truppe und setzen sich, wie einst die Gründer der Friedensbringer, aus freien oder herrenlosen Rittern zusammen. Das Rückgrad  des Trupps bilden die sogenannten Friedensbringer, unter ihnen befinden sich die Anwärter und Handwerker, die sich dem Trupp verpflichtet haben.

Hochmeister
Stephan von Hohenberg

Komture
Komtur der Herzlande: Stephan von Hohenberg
Komtur von Siweberjen: Hubertus von Lausitz
Komtur von Keuth: Luvia del Grosso
Komtur von Carinth: Ludwig von Seelendorf
Komtur der Nordermark: Richardt Sturmwind
Komtur von Arkem: Markus von Altenburg
Komtur von Schwarzwasser: Florian Gerhardt
 
Ausbildung
Anwärter, die dem Trupp beitreten wollen, erhalten eine Ausbildung im Kampf mit dem Speer und dem Kriegsmesser. Bevor ein Anwärter ein offizieller Krieger wird, muss er ein ganzes Jahr unter einem Komtur gedient haben.
 
Ausrüstung
Ein Friedensbringer ist immer mit einem Speer, einen Kriegsmesser und einer Kettenrüstung sowie einem Helm ausgestattet. Bei Rittern kann sie variieren. Sie alle tragen als Zeichen des Friedens eine weiße Taube auf Schwarzen Grund.

Bedeutung
Die Bande der Friedensbringer hat in den Jahren seit ihrer Gründung an Bedeutung und Einfluss gewonnen. Durch die Übernahme von Hohenberg sind sie nunmehr der mächtigste Söldnertrupp im ganzen Reich und genießen dabei noch den Schutz der Kaiserlichen. Viele befürchten, dass der einst aus gutem Willen gegründete Trupp mittlerweile zu politisch und stark geworden ist, und seinen Status irgendwann ausnützen könnte. Der Trupp wird immer häufiger auch zum Unterdrücken von Aufständen genutzt, und stellen damit eine Ergänzung zur Kaiserlichen Legion dar, um den Frieden auch innerhalb der Reichsgrenzen zu wahren.


Die Stadt Hohenberg
Hohenberg ist eine junge Stadt, die rund 5000 Einwohner und Soldaten umfasst. Gegründet wurde sie von dem Erzherzog Wilhelm Friedrich von Hohenberg. Sie wurde einst als Festung der Friedensbringer auf einer kleinen Anhöhe errichtet,  und dient seither als Schatzkammer der Kaiserlichen Bank. Nach und nach siedelten sich Menschen im Schutz der Friedensbringer rund um Hohenberg an, viele von ihnen wohlhabende Händler. Die Stadt gilt heute als Zentrum des Handels und ist neben der Hauptstadt Kronburg wohl die wichtigste Stadt der Herzlande.

Herrscher
de Juro Erzherzog Wilhelm Friedrich von Hohenberg;
de facto Hochmeister Stephan von Hohenberg

Geografie und Aufbau
Hohenberg liegt auf einer Anhöhe im Herzen des Herzlandes, zu dessem Fuße der Lahnbach in die Loreley mündet. Vom Hauptturm der Stadt kann man ohne Probleme Kilometer Weit über die weiten Felder der Umgebung blicken. Sie liegt ungefähr 8 Tagesmärsche entfernt von Kronburg. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten, die sich nach und nach von selbst bildeten, wurde Hohenberg sehr strukturiert aufgebaut, so ist rund um die Ludwigsfeste herum aufgebaut und erstreckt sich über eine Fläche von knapp fünf Quadratkilometern. Umzogen ist die Stadt von einer 14 Schritt hohen Hauptmauer welche mit 12 Türmen bestück ist, wovon zwei immer an einem der vier Tore liegen.

Von den Toren aus gelangt man durch die vier Hauptstraßen hin zum Mittelpunkt der Stadt. Dort befindet sich die Ludwigsfeste, welche die Schatzkammer der Kaiserlichen Bank beinhaltet. Sie ist quadratisch aufgebaut und verfügt über vier Türme sowie einen großen Bergfried, der genau in der Mitte der Feste steht und von jedem Punkt der Stadt ausgesehen werden kann. Die Feste wird durch eine Zugbrücke an ihrem einzigen Eingang gesichert. Um sie herum liegt ein großer Platz, die die vier Hauptstraßen miteinander verbindet. Diesen Ort nennt man den Kaufmannskreis, da sich dort die breite Masse der Händler der Stadt erstreckt und lautstark Handel bis spät in die Nacht betreibt.

Weiter östlich, unmittelbar an der Mauer liegt dann die beeindruckende Ostwacht. Sie ist der Hauptsitz des Friedensbringer und nimmt mit ihren Baracken fast den gesamten Östlichen Teil der Stadt ein. Das Reichenviertel der Stadt befindet sich Südlich der Ludwigsfeste und beherbergt einige reiche Bürger und niedere Adelige, die sich in dieser Stadt niedergelassen haben. Es ist recht prunkvoll erbaut worden und nicht jeder im Reich kann behaupten an einem solchen Ort zu leben. Das Viertel ist durch eine 4 Schritt Hohe Mauer vom Rest der Stadt abgeschnitten und hat ein eigenes kleines Falltor. Einige einfache Handwerker findet man dann in dem großen Handwerkerviertel im Norden und Westen der Stadt, wo schon früh am Morgen hart geschuftet wird. Schmiede, Scheider und Schreiner arbeiten ständig daran den Wohlstand der Stadt zu erhalten und bilden den Großteil der Stadtbevölkerung.

An Hohenberg vorbei fließt die Lahn, ein langer, aber unbedeutender Fluss, welcher  nicht zum Handel genutzt werden kann. An der Loreley hingegen liegt ein gut gesichertes Dock, an dem Handelsschiffe anlegen und ein reger Warenverkehr stattfindet. Hier findet man auch die Armenviertel, welche mit einer bescheidenen Palisade umzäut wurden. Unzählige Bettler und Kranke, welchen der Zutritt zur restlichen Stadt verwehrt ist, versuchen hier irgendwie am Leben zu bleiben.

Bedeutung für den Handel
Da Hohenberg an einer Handelsstraße entlang der Loreley gebaut wurde, führt für die Händler am Land als auch am Wasser kein Weg an der Schatzkammer des Reiches vorbei. Die Stadt erblüht durch die Händlervielfallt die größtenteils auch aus der Bande der Friedensbringer und ihren Schutz entlang der Handelsstraße resultiert.

Machtgefüge
De Juro ist der Erzherzog natürlich der Herrscher über die Stadt. Da er aber an der Seite des Kaisers reist ist die Stadt ohne richtigen Herrscher, weswegen der Erzherzog einen kleinen Rat ernannte, welcher die Stadt leiten soll, solange er abwesend ist. Der Rat besteht aus einem ernannten Vertreter der Handwerker, dem Oberhaupt des ansässigen Tempels und dem Hochmeister der Friedensbringer. Inzwischen hat der Hochmeister durch geschickte Züge die Macht an sich gerissen und regiert die Stadt nunmehr im Namen des Erzherzoges.

Zitat:Vielen Dank an @Julian2000 für diesen Artikelvorschlag. Ich habe es an einigen Stellen anpassen müssen, den grundsätzlichen Inhalt des Textes habe ich jedoch so originalgetreu wie möglich übernommen.
 
[Bild: LP6xC5Z.png]
 
Question: What has Thonar ever done for me?
Answer: What have you ever done for Thonar?

 
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.01.2020, 19:11 von Thonar.)
25.01.2020, 16:54
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